Meine Gedanken zu der Smartphone Fotografie

Noch knapp 2 Monate und wir haben 2018. Wie leben immer mehr in einer Welt, in der Smartphones eine größere Rolle spielen. Auch in der Fotografie. Adobe hat darauf reagiert und Lightroom neu eingeführt und das „alte Lightroom“ zu Lightroom Classic gemacht.
Doch welche Vorteile / Nachteile bringt es mit sich? Hier sind meine Gedanken zu diesen Thema. 

Wow. Wir haben bereits Ende 2017, und wenn ich an meine Anfangszeit denke, wäre es damals praktisch unmöglich mit dem Handy Bilder zu erstellen, die konkurrenzfähig mit den Kameras von heute sind. Doch nun wird es (leider?) zu Realität. Doch wieso habe ich das Wort „leider“ im Satz davor in Klammern und mit einem Fragezeichen versehen? Ganz einfach: Auch wenn die Smartphone – Fotografie sehr viele Vorteile mit sich bringt, wird Sie auch einige vorübergehende Nachteile bringen. Welche das sind, werdet Ihr gleich Erfahren.

Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an. Das Handy hat man überall und (meist) jederzeit dabei. Bequem und komfortabel in der Tasche. Was man mit einer Kamera wohl schlecht machen kann. Kamera plus Objektiv in die Hosentasche? Mit einer DSLR unmöglich, lediglich mit einer Digitalkamera möglich. Doch die Vergangenheit zeigte uns bereits, was die Qualität anbelangt, ist es heutzutage kein muss mehr eine zu besitzen. Ein Handy ist allzeit und überall bereit. Sei es in der Hosen-, Jacken- oder auch in der Handtasche. Auch ein Kameraobjektiv passt meist im Case in die Tasche mit rein. Wenn Ihr Euch fragt, Handyobjektive? Ja, es gibt seit Längerem für wenig Geld preiswerte und nützliche Objektive. Meist gibt es die im Set mit einem Weitwinkel und einem Makro Objektiv (wie das von VicTsing Clip).

Die Qualität der Bilder vom Handy verbessern sich stetig. Ein Beispiel: Das neue Iphone 8 Plus hat folgende Eigenschaften: 12 MP mit Weitwinkel- (Blende f1,8) und Teleobjektiv (Blende f2,8), Objektiv mit 6 Elementen, Optischer Zoom, Bildstabilisator und vieles mehr. Das alles in einem HANDY! Was vor Jahren nicht einmal Fantasie bei vielen Nutzern war, ist jetzt Realität. Durch Anwendungen, wie Lightroom, in dem es möglich ist im DNG Format zu fotografieren und bearbeiten. Fotografen wie Kristof haben schon verdeutlicht, wie Präsenz dieses Thema ist. Kristof ist auch einer der gerne mal zum Handy greift und die Kamera daheim lässt. Viele Motive lassen sich auch bestens mit dem Handy ablichten. Zum Beispiel wenn man eine Stadttour macht. Adobe hat bereits darauf reagiert und eine neue Version von Lightroom rausgebracht. Das alte Lightroom wurde als Lightroom Classic neu eingeführt. Doch weshalb? Die neue Lightroom Applikation ist eine Cloud basierte Anwendung. Hier hat man es einfacher Bilder vom Handy oder Tablet einfach jederzeit und überall zu bearbeiten. Man merkt, dass da noch viel mehr kommen wird. Was ich mir denke, dass eine Cloud basierte Anwendung von Premiere erscheinen könnte, zwar gibt es schon eine mobile Applikation von Lightroom, aber es könnte noch einiges dazu kommen. Ich habe bereits einen Artikel dazu verfasst, welches Ihr euch hier anschauen könnt.

Eine anderer Vorteil wäre die neu Berufung „Instagram Husbands“. Die Wortneukreation beschreibt, die „Ehemänner“ hinter der Kamera, die in jeglicher Situation die Frau beziehungsweise Freundin mit dem Handy abfotografieren für ihr Instagramprofil. Eine schöne Sache, wenn ihr mich frägt. So bringt die Fotografie, die Menschen immer näher mit der künstlerischen Gestaltung des Lebens.

Jetzt komm ich noch mal zu den einem oder anderen Negativen Aspekt. Ich stelle mir folgende Frage: Welche Folgen hat die Handyfotografie auf die Kameraindustrie?
Meiner Meinung nach, könnte es sich in zwei verschiedene Richtungen führen.
Die erste Richtung wäre, die Kamera Hersteller, fangen an stärker mit den Handyhersteller zu kooperieren. Wie Carl Zeiss mit Huawei. Damit würde sich die Marktlücke, wo die Hersteller mit eigenem (und noch nicht ausgereiften) Objektiven aushelfen, schließen. Doch dadurch würde die Preise der Kameras in die Höhe schießen.

Die zweite wäre die Preisgestaltung wird sich verändern. Hierbei gibt es wieder zwei Möglichkeiten. Nummer Eins wäre die Preise der Kameras und Kamerazubehör würde man sinken lassen. Was jedoch noch sehr unwahrscheinlich ist. Daher kommen wir zu dem Wahrscheinlicherem: Die Kamerahersteller werden immens in die Entwicklung der Kameras stecken, dadurch würde der Preis natürlich in die Höhe schießen. Sony zum Beispiel hat mit dem Model Sony A7 eine Kamera in den Markt gebracht, welches von der Qualität schwer übertreffbar ist und trotzdem ziemlich kompakt wirkt.

Kunden von uns haben es schwerer zu sehen, wie viel Arbeit hinter unserem Tun steckt. Durch Filter und Co. wirkt es nach außen, dass unsere Arbeit wenig Fertigkeiten und Erfahrungen braucht. Alles wirkt nach „One-Click“. Doch sollte uns das beruhigen, denn schon oft kamen von jederlei Geschäft Dumping Versuche. Man hat es am Anfang schwer, doch schnell verfliegt der Irrglaube, wenn sich Menschen intensiver mit der Materie befassen und merken, wie vielfältig und komplex die Welt der Fotografie seien kann.

Mich würde euer Meinung dazu interessieren. Schreibt doch in die Kommentare Eure Sichtweise rein.

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